Die Flora des Tessin und des Comerseegebietes im Lichte der neueren Erforschung

Abstract

Vor fünfzig Jahren erschienen zwei bedeutende Werke über die Flora des Südabfalls des mittleren Stückes der Alpen: Geilingers Monographie der Grigna (1908)1) und Chenevards Katalog der Tessiner Flora (1910)2). Beide Werke gaben Anlass zu anderen Veröffentlichungen, und insbesondere das Tessin sah in der Folge zahlreiche Schriften erstehen, in denen immer auf Chenevards Flora zurückgegangen wird.

Es dürfte heute, ein halbes Jahrhundert nach Erscheinen der genannten Werke, am Platze sein, die Ergebnisse festzuhalten, zu denen in dieser Zeitspanne die floristische Erforschung des italienischen Comerseegebietes, und hier in erster Linie des hervorragenden Grignamassivs, einerseits, des schweizerischen Kantons Tessin anderseits geführt hat. Zahlreiche neue Arten wurden hier wie dort entdeckt, von anderen neue Fundorte nachgewiesen. Auch haben sich von den früheren Angaben die eine und andere als zweifelhaft, mehrere als falsch herausgestellt. Schliesslich sind Verluste zu nennen.

https://doi.org/10.12685/bauhinia.2100
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