Abstract
Das südwestlich von Cernay (Sennheim) im Obereisass gelegene « Ochsenfeld» wird in der «Flora von Basel und Umgebung» von Binz (1911) sechsmal als Fundort seltenerer Pflanzen erwähnt: bei Cerastium glutinosum Fr., Teesdalia nudicaulis (L.) R. Br., Trifolium striatum L., Ornithopus perpusillus L., Vicia tenuifolia Roth und Vicia lutea L. Danach taucht die Lokalität in der mir bekannt gewordenen, das elsässische Grenzgebiet der Schweiz berücksichtigenden floristischen Literatur erst wieder in Becherers «Fortschritte in der Systematik und Floristik der Schweizerflora (Gefässpflanzen) in den Jahren 1954 und 1955» (1956) und im VI. (letzten) Teil der von Binz publizierten «Ergänzungen zur Flora von Basel» (1956) auf, und zwar als neue Fundstelle folgender Arten: Ophioglossum vulgatum L. (leg. Ch. Simon), Orchis coriophora L., Coeloglossum viride (L.) Hartm., Montia rivularis Gmel. (leg. E. Berger), Moenchia erecta (L.) G. M. Sch. (leg. H. Kunz et A. Rüegger) und Teucrium scordium L. (leg. H. Kunz).

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