Zur Verbreitung von Glyceria declinata Bréb., insbesondere in der Region der Basler Flora

Abstract

Im Jahre 1967 veröffentlichte Kapp einen Fund von Glyceria declinata Bréb. (in der Folge G. d. abgekürzt) von Friesen im französischen Departement Haut-Rhin, Sundgau. Leider waren zu der Notiz keine genauen Angaben über Fundort, Finder und Fundjahr erhältlich. Da grenznahe Arten auch für die Schweizer Flora interessant sind, galt als nächstes Anliegen, einen Bestimmungsschlüssel zu erhalten, damit auch für Schweizer Floristen die Pflanze erkennbar würde und darauf gefahndet werden könnte. Umsomehr, als ein alter Beleg aus der Schweiz im Herbarium der Universität Bern, angeschrieben mit Glyceria plicata, sich bei der näheren Untersuchung als G. d. entpuppte (publiziert bei Becherer 1968) 1). M. Welten übernahm die Behandlung des Problems und brachte einen genauen Schlüssel, untermauert mit entsprechenden Skizzen, worin die Unterschiede der drei ähnlichen Arten G. d ., G. fluitans (L.) R. Br. und G. plicata Fr. beschrieben wurden (Welten 1967).

Durch glücklichen Zufall wurde 1969 eine neue, allerdings wenig bestückte Fundstelle des Grases in einem Weidegraben zwischen Faverois und Suarce, Territoire de Beifort, entdeckt. Sie wurde bei Becherer 1971 veröffentlicht.

https://doi.org/10.12685/bauhinia.2010
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